20. März 2026
Warum ich auf Bilder vom leidenden Jesus verzichte
Bilder vom leidenden Jesus erzeugen starke Emotionen. Aber Emotion ist noch nicht Wahrheit. Das Bild lenkt den Blick auf das Sichtbare und verengt das Werk Jesu auf eine Szene. Es zeigt den Schmerz, aber nicht die ganze Wirklichkeit.
Gott hat den Menschen nicht aufgefordert, sich ein Bild zu machen, sondern sein Wort zu hören. Darin liegt Schutz. Denn wo der Mensch beginnt, das Heilige darzustellen, reduziert er es leicht auf etwas, das er anschauen, ordnen und innerlich beherrschen kann.
Jesus will nicht betrachtet werden wie eine religiöse Figur. Er will gehört, geglaubt und befolgt werden. Sein Werk wird nicht durch Darstellung verstanden, sondern durch sein Wort. Darum bleibt der Glaube klarer, wenn er nicht an Bildern hängt.
Ich verzichte nicht aus ästhetischen Gründen auf solche Darstellungen, sondern aus geistlichen. Der Glaube soll nicht an der Oberfläche festgehalten werden. Er soll in die Wahrheit führen.
Wo das Bild herrscht, bleibt der Blick oft am Äußeren hängen. Wo das Wort herrscht, öffnet sich der Mensch für Gottes Wirklichkeit.
Bibelstellen: 2. Mose 20,4; 5. Mose 4,15–16; Johannes 6,63
Volker | bibel-wahrheit@mailbox.org